Kategorie: Allgemein

  • 14.10.2009, 21:30, km 6068, Palmyra

     

    Heute morgen haben wir uns die Ruinen von Palmyra und den Tempel des Baal angeschaut, bevor wir von unserem schönen Zeltplatz Richtung Norden aufgebrochen sind.

    Palmyra

    Gestern Abend haben wir noch Frank’s McCoi (Kettenschmierung) mit einem neuen Controller bestückt. Jetzt funktioniert er wieder – mal schauen wie lange. Außerdem mußten wir heute Frank’s Spiegel reparieren, der sich von dem Spiegelstab gelöst hatte. Noch etwas aus der Technikecke: unsere Helm-Sprechfunkgeräte haben sich leider nicht bewährt. Jedes der Geräte hat eine andere Macke. Eine Verständigung ist praktisch nicht möglich.
    Heute Abend campen wir an einem See ca. 100km südlich der türkischen Grenze und wollen morgen in die östliche Türkei einreisen.

  • 13.10.2009, 16:00, ‚Bagdad Cafe 66‘ (Syrien)

    Nach einem zeitigen Frühstück sind wir gegen 10:00 Uhr an der jordanisch-syrischen Grenze und rätseln, wie lange wir wohl diesmal für die Abwicklung der Grenzformalitäten brauchen. Aber wir haben ja mittlerweile dazugelernt und fragen an jeder Station, wo wir denn als nächstes hinmüssen. So schaffen wir den Grenzübertritt in der Rekordzeit von 90 Minuten.

    Bei Damaskus biegen wir Richtung Palmyra ab und fahren durch eine grandiose Wüstenlandschaft.

    Jetzt sitzen wir im Bagdad Cafe 66, schlürfen einen Tee und bestaunen die Visitenkartensammlung und die Zeitungsausschnitte, die über das Cafe berichten.
    Wie ich aber gerade feststellen mußte, geht hier in Syrien leider der email-Versand wieder nicht, sodass ich leider keine Bilder zum Blog hinzufügen kann.
    Wir fahren jetzt weiter Richtung Palmyra. Dort wollen wir übernachten…

    Bagdad Cafe 66

  • 12.10.2009, km 5495, wieder am Toten Meer

    Nach einem entspannenden Morgen-Tauchgang von Frank und Maik und Dixi’s Schnorchelei fahren wir kurz vor Mittag wieder Richtung Norden. Diesmal nehmen wir die Strasse nahe der Israelischen Grenze entlang durch das Wadi Arabia. Wir müssen einige Kontrollen an den Checkpoints über uns ergehen lassen, aber diese laufen alle ganz locker und entspannt ab. Wir fahren die komplette Ostküste des Toten Meeres entlang und halten noch kurz an einem Beduinencamp, um die Kinder mit Bonbons und Kugelschreibern zu beglücken.

    In Amman biege ich falsch ab und beschere so meinen Mitfahrern noch eine Amman-City-Rundfahrt zur rush hour. Ca. 40 km vor der syrischen Grenze wollten wir eigentlich campen, checken aber dann doch ins Hotel ein, da es schon dunkel ist und wir auf die Art morgen auch eher aufbrechen können.

  • 11.10.2009, km 5150, Wadi Rum, Aqaba

    Auf dem Weg nach Aquaba sind wir ca. 30 km in das Wadi Rum, einem sehr breiten und landschaftlich schönen Wadi hineingefahren. Theoretisch könnten wir von hier Sandpiste bis Aqaba fahren, aber bei unserem Umfang an Gepäck verkneifen wir uns das und fahren zurück auf die Hauptstrasse.

    Kurz vor Aqaba verabschieden wir uns von dem italienischen Pärchen, dass uns nun seit 3 Tagen begleitet hat. Sie wollen versuchen, den Grenzübergang nach Israel zu passieren. Wir fahren weiter Richtung saudische Grenze, um ganz im Süden von Aqaba eine Unterkunft zu finden. Stilgerecht steigen wir im „Royal Diving Club“ ab, genießen nach einem Bad im Roten Meer den Sonnenuntergang bei einem „Large Heineken Draft“ (zu deutsch „’ne Halbe“) und warten, dass das Dinner-Zelt öffnet… Und wie der Name des Clubs schon vermuten lässt, haben wir für morgen früh auch schon einen Tauchgang gebucht. Mann, ist das Leben hart :-)

  • 10.10.2009, km 4969, Petra

     

    Gestern Abend haben wir unsere Zelte in ‚Klein Petra‘, einer Art Campingplatz mit wahlweisen festen Unterkünften, aufgeschlagen.


    Die alte Nabtaeer Stadt Petra ist wirklich beeindruckend. Die Schatzkammer, vor der wir hier gerade stehen, ist wohl das bekannteste Bauwerk hier und musste schon mehrmals als Filmkulisse herhalten. Wir haben heute, teils unfreiwillig, da falsch abgebogen, Petra praktisch vollständig erkundet, wofür man normalerweise ein 3-Tages-Ticket lösen sollte.

    Aus unserem urspruenglichen Plan, noch heute weiter nach Aquaba zu fahren, wird wohl nichts, obwohl wir heute schon vor 6 Uhr aufgestanden sind. Aber jetzt ist es schon 15:30. Also werden wir noch eine Nacht auf dem Zeltplatz hier verbringen.

  • 09.10.2009, 13:45, Al Mudjib Staubdamm

     

    Wir sind auf dem Weg nach Petra. Machen gerade Rast und trinken einen Tee. Haben gestern Abend noch zwei Italiener getroffen, die sich uns angschlossen haben.

  • 09.10.2009, 9:00, am Toten Meer

     

    Nach einer sehr warmen Nacht waren wir heute Morgen noch einmal baden und wollen jetzt den „Kings Highway“ durch das Gebirge weiter Richtung Petra fahren…

  • 08.10.2009, km 4695, Jordanien, Totes Meer

     

    Wir befinden uns jetzt 402m unter dem Meeresspiegel! Nachdem wir heute morgen Damaskus verlassen und zur Mittagszeit 2,5 Stunden an der Grenze mit office hopping verbracht haben, sind wir gegen 17:00 Uhr hier am Toten Meer angekommem. Nach zwei Versuchen, uns in Hotels einzuquartieren, um Zugang zum Toten Meer zu bekommen (was wir aber wegen der Zimmerpreise wieder verworfen haben), haben wir dann doch noch den Hauptgewinn gezogen und durften auf dem Gelände vom „Amman Beach“ (so heisst diesser Bereich hier) zelten. Wobei Dixi und ich gar kein Zelt aufbauen, sondern uns einfach auf unsere Isomatten legen werden. Pünktlich vor Sonnenuntergang haben wir es dann auch noch ins Wasser geschafft.

  • 07.10.2009, Damaskus

    Heute morgen haben wir ein paar kleinere Arbeiten an den Motorrädern durchgeführt. Dabei haben wir festgestellt, daß wir zu wenig destilliertes Wasser für die Batterien dabei haben.
    Gegen Mittag sind wir mit einem ‚Micro Bus‘ (Sammeltaxi) für 10 SYP (1,50 Euro) ins Stadtzentrum gefahren und haben uns u.a. die Zitadelle, die überdachten Suks und die herrliche Omyiaden-Moschee angeschaut.


            Wasserträger in den Suks

                Kamelfleisch

            Umayyaden-Moschee


    Umayyaden-Moschee, Schrein Johannes des Täufers

    Dann haben wir uns einen Taxifahrer angeheuert, der uns erst zu einem Geschäft fuhr, in dem wir destilliertes Wasser kaufen konnten, dann zu einem Geldautomaten und schließlich zu einem Restaurant, in dem wir mal etwas anderes als Tütensuppe essen konnten: das ‚Elisar‘ mit wunderschönem Innenhof und hervorragender Speise- und Weinkarte.
    Das abschließende Highlight war heute die Taxifahrt zurück zum Zeltplatz: die Taxifahrer hier können Taxi fahren (wie es ja auch ihre Berufsbezeichnung vermuten läßt), aber sie haben keinen Plan, wo sie gerade sind oder wohin der Fahrgast will. Selbst der arabische Zettel unseres Zeltplatz-Chefs hat da nicht viel geholfen. Der Fahrer hat mehrere Male gehalten, um nach dem Weg zu fragen und wollte uns schon fast wieder ausladen. Aber dann hat er eine Gruppe Leute gefragt, von denen auch einer Englisch verstand und als dieser dann noch hörte, daß wir Deutsche sind, ging es endlich vorwärts und wir erreichten gegen Mitternacht wieder unseren Zeltplatz.

  • 06.10.2009, 22:00, km 4431, nach Damaskus

    Wir haben uns heute nach einer sehr stürmischen Nacht das volle Touristenprogramm gegeben: die 2km lange Säulenallee von Apamea, die meterhohen Wasserräder von Hama, die Burgenanlage Krak des Chevaliers und Damaskus. Wobei wir von Damaskus erst den Zeltplatz und den nahe gelegenen Suk kennengelernt haben. Aber wir haben uns entschieden, 2 Nächte hier zu verbringen und haben so Zeit, Damaskus zu erkunden.
    Übrigens befindet sich der Zeltplatz jetzt ca. 1km von der im Internet kursierenden GPS-Position entfernt, da sich jetzt an der ursprünglichen Stelle eine große Baustelle befindet. Aber viele hilfsbereite Bauarbeiter und Kinder haben uns natürlich sofort als campingwütige Touristen erkannt und in die richtige Richtung geschickt.


    Säulenallee von Apamea


    Wasserräder in Hama



    Krak des Chevaliers