Kategorie: Allgemein

  • 05.10.2009, 20:40, km 4042, im syrischen Nirgendwo…

    … na ja, nicht ganz, aber wir mußten uns heute wieder mal ein Plätzchen zum Wildcampen suchen, nachdem wir an der Saladinsburg doch mehr Zeit verbracht haben, als wir uns ursprünglich vorgestellt hatten. Es ist aber auch eine riesige Anlage, mehr eine Saladinstadt als Saladinburg. Auf jeden Fall wirklich sehenswert.

     

    Übrigens sind die Syrer alle sehr freundlich – vor allem wenn sie hören, daß wir aus Deutschland kommen. Dann sind wir immer VERY WELCOME. Wir empfinden das als sehr angenehm. :-)
    Auf den Straßen fällt auf, daß neben Autos aller Preis- und Altersklassen sehr viele 125er Motorräder unterwegs sind, da größere Bikes nicht erlaubt sind.
    Heute Nacht sind wir auf einer Art Picknickplatz, ca. 50m neben einer Straße und der Wind versucht unsere Zelte abzureißen.
    Übrigens haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft, Brot zu kaufen. Dafür haben wir heute syrisches Bier bekommen. :-)
    Morgen wollen wir dann weiter nach Apamea (Säulenallee), Hama (Wasserräder) und Krak des Chevaliers (Kreuzritterburg). Mal schauen, was wir davon schaffen.

  • 04.10.2009, 21:30, km 3780, Wir sind in Syrien!

    Bis Iskenderun sind wir heute morgen Autobahn gefahren und waren dadurch schon gegen 12:30 Uhr an der Grenze zu Syrien. Auf türkischer Seite wieder 4 mal Stempelei (das kennen wir ja schon), auf syrischer Seite 4 Stationen mit je 2 bis 3 Stempelbeauftragten. Vor allem die Reihenfolge war so undurchschaubar, sodass wir prompt von der letzten Station nochmal zu LOS geschickt wurden. Wir haben uns das volle Programm gegönnt: Versicherung, Carnet, Stempelgebühren usw. Nach 2 Stunden hatten wir es dann geschafft und das große Eisentor wurde für uns zur Seite gerollt und wir durften syrischen Asphalt unter die Reifen nehmen.

    Den Nachmittag haben wir in Aleppo verbracht, haben Geld getauscht und das Stadtschloß (Zitadelle) angeschaut – leider nur von außen, denn es wurde gerade geschlossen. Den Weg dahin haben wir dank Frank’s free style Navi gefunden: ohne Hemmungen durch Baustellen und Fußgängerzonen bis wir direkt mit den Motorrädern vor dem Haupteingang der Zitadelle standen (natürlich voll im Fußgängerbereich).




    Abends sind wir dann zu einer Campingmöglichkeit gefahren, deren GPS-Koordinate wir aus dem Internet hatten: Camping Al Salaam, dass von einem Syrer und seiner belgischen Frau im Garten ihres Hauses betrieben wird.


    Morgen wollen wir uns dann das volle Burgen-Programm geben. :-)

  • 03.10.2009, km 3375, Mersin

    Weiter ging es heute Richtung Osten. Unterwegs kaufen wir für Dixi noch ein großes Badetuch als Zeltunterlage, weil seine verloren gegangen ist.
    Am Kap Anamur, dem südlichsten Punkt der Türkei, haben wir uns die antike Stadt Anemurion angeschaut: eine große antike Siedlung, die dort in den Hang des Kaps gebaut wurde.



    Da wir heute bis in die Dunkelheit gefahren sind und morgen zeitig weiter fahren wollen, haben wir uns heute nach vier Tagen wilden Campen mal eine Hotel gegönnt: das ‚Sultasa‘ in Mersin, in dem gerade zwei türkische Hochzeiten stattfinden.

  • 02.10.2009, Pamukkale, Hierapolis

    Heute Mittag waren wir in Pamukkale (Kalkterassen). Mag sein, dass diese früher noch beeindruckender waren, aber uns hat es sehr gut gefallen. Außer den schönen Kalkterassen gibt es hier noch die Ruinen von Hierapolis zu bestaunen.

    Vor allem das riesige Amphitheater ist sehr beeindruckend.

    Gegen 14Uhr fahren wir weiter Richtung Mittelmeerküste und finden 30km östlich von Antanlya ein Stück Strand, wo wir unsere Zelte aufbauen
    (km 2922, am Meer bei Serik).


  • 01.10.2009, 19:45, km 2535, am See Buldan Baraj

    Ganz bis nach Pamukkale haben wir es heute leider nicht geschafft, aber immerhin 472 km abgespult. Die Route hat uns fast bis Izmir am Meer entlanggeführt. Dann sind wir ins Landesinnere abgebogen. Wir übernachten heute an einem Stausee, ca. 60 km vor Pamukkale.


    Gottesanbeterin

  • 01.10.2009, 9:00, km 2063, am Meer bei Geykili

    Auch gestern Abend haben wir wieder eine tolle Zeltmöglichkeit gefunden: direkt am Meer, sodass wir nach dem Zeltaufbau gleich noch Baden gehen konnten.

    Heute morgen sind wir schon 7:00 Uhr zum Sonnenaufgang aufgestanden, denn wir wollen es heute bis kurz vor Pamukkale schaffen. Aber die Türkei ist im Vergleich zu Deutschland wirklich riesig. Mal schauen, wie weit wir heute vorankommen…

  • 30.09.2009, 16:20, km 2024, Troja

    Zum Geburtstag habe ich mir ein Trojanisches Pferd eingefangen….ähm ich meine besichtigt. ;)
    Aber der Reihe nach…
    Das Highlight heute morgen war die griechisch-türkische Grenze. Griechische Seite: 1 Kontrolle, 1 Stempel, 2 Minuten, erledigt. Türkische Seite: 4 (!) Kontrollen mit fast immer der gleichen Auswahl an Dokumenten! Na ja, nach einer halben Stunde hatten wir es dann überstanden.
    Mittlerweile haben wir Europa verlassen, indem wir die Dardanellen bei Canakkale per Fähre überquert haben.
    Jetzt sind wir nun in Truva (Troja), das mir persönlich, entgegen vieler anderslautenden Meinungen, sehr gut gefällt. Geboten wird ein schön angelegter Rundgang durch die Ausgrabungsstätte. Eintritt ca. 7 Euro

  • 29.09.2009, 18:50, km 1787, Übernachtung im Olivenhain

    Nach einer eiskalten Nacht (4°C) haben wir heute morgen bis 10:30 gebraucht, um die vom Tau total nassen Zelte einigermaßen ordentlich zu verpacken.

    Dafür scheinen wir es heute Abend um so besser getroffen zu haben (siehe Überschrift).
    Im Laufe des Tages haben wir uns heute abwechselnd auf Landstraßen und neu gebauten Autobahnen herumgetrieben und haben es bis ca. 50km vor die türkische Grenze geschafft. Jetzt haben wir hier etwas außerhalb einer kleinen Ortschaft, ca. 500m vom Meer, in einem Olivenhain unsere Zelte aufgeschlagen.
    Morgen geht es dann weiter in die Türkei…

  • 28.09.2009, 17:30, km 1242, Meteora

    Leider funktioniert hier in Griechenland das bloggen per email nicht mehr. Das betraf leider auch die zwei blog-Einträge aus Italien, die ich dummerweise nicht mehr in Italien abgeschickt hatte…
    Vom Fährhafen in Igoumenitsa haben wir über schöne, kleine, kurvige Landstraßen bis heute Nachmittag die Meteora Klöster erreicht.



    Dieses Sandsteinfelsengebiet ist sehr schön und die Klöster sind sehr beeindruckend. Einige Klöster sind auch noch in Betrieb, zwei davon sind Frauenklöster.
    Heute Abend wollen wir uns dann ein Fleckchen in der freien Natur zum Übernachten suchen.

  • 27.09.2009, 15:30, km 989, Ancona

    Gegen 15:00 Uhr sind wir in Ancona angekommen. Unterwegs haben wir ein interessantes Lagunengebiet südlich von Venedig durchquert.
    Aufgefallen ist uns noch, dass die italienischen Tankstellen fast immer nur über Automaten bedient werden und diese praktisch nie Kreditkarten aktzeptieren….
    Naja, aber letztendlich haben wir unsere Tanks schon noch voll bekommen.
    Nun sitzen wir mittlerweile auf der Fähre beim (ersten) Bier und warten, dass das Restaurant öffnet. ;-)