
Nachdem wir heute vormittag die Jumeirah Moschee besucht haben und viel Interessantes über Dubai und den Islam im Allgemeinen erfahren haben, sitze ich jetzt bei meinen Arbeitskollegen im Büro des Cannon Buildings in der Dubai Internet City.
Heute Abend wollen wir noch ein paar Suks ansehen und vielleicht eine Bootsrundfahrt machen…
Monat: Oktober 2009
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29.10.2009, Jumeirah Moschee
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28.10.2009, Dubai Malls
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27.10.2009, abends, km 10.021, Ende des 1. Teils unserer Tour
Nach einer relativ kurzen Fahrt von Sharjah nach Dubai kommen wir gegen 20:00 Uhr in der Jugendherberge an, wo Franks und meine Familie schon Quartier bezogen haben. Wir freuen uns riesig, unsere Frauen und Kinder wiederzusehen. Für die Tage bis zum Rückflug nach Deutschland werden wir uns noch Dubai und Umgebung ansehen.
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27.10.2009, Dubai (Sharjah)
Nachdem wir 10h über die Straße von Hormus geshippert sind, legen wir mit 6,5h Verspätung gegen 14:30 in Sharjah an. Die Überfahrt in der heruntergekommenen Fähre war nicht gerade prickelnd, aber jetzt sind wir froh, hier in den Emirates zu sein. Die Grenzprozedur gestaltet sich schwieriger als erwartet. Erster Stolperstein: statt der noch offenen 312 USD, sollen wir der Fährgesellschaft auf einmal noch 390 USD bezahlen. Wir sind sauer! Zweites Problem: wir müssen Geld besorgen, aber der Geldautomat befindet sich außerhalb des Hafengeländes. D.h. wir müssen unsere Motorräder erstmal stehenlassen, die Passkontrolle absolvieren und einen Geldautomat suchen. Mit gefüllter Brieftasche geht es dann wieder auf das Hafengelände und die Prozedur für die Auslösung und Zollabwicklung der Motorräder beginnt. Nach weiteren drei Stunden haben wir es geschafft und wir befinden uns mit unseren zwei Eseln und der Kuh in den VAE. Beim Zoll konnten wir noch folgendes Positives in Erfahrung bringen: da die Registrierung der Fahrzeuge mittlerweile über das Carnet erfolgt (wenn vorhanden), und nicht mehr per Passeintrag, können wir die Motorräder problemlos in Dubai lassen, solange unser Carnet gültig ist. Unserer Omantour scheint damit, bis auf die zeitweise Unterbringung der Motorräder hier in Dubai, nichts mehr im Wege zu stehen.
Zwei verschiedene Zeitrechnungen
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26.10.2009, km 9908, Bandar Abbas, Hafen
8:30 Uhr sind wir im Büro der Fährgesellschaft und wollen unsere Tickets nach Sharjah kaufen. Schock: statt der 100 USD lt. Internet sollen wir jetzt auf einmal 420 USD bezahlen. Da wir keine Alternative, aber andererseits auch nicht genügend Dollar haben, bezahlen wir hier nur das Personenticket zu je 100 Dollar. Die restlichen Gebühren müssen wir dann in Sharjah (VAE) bezahlen. Wir bekommen auch hier, wie bei der Einreise, einen Begleiter zugeteilt, der uns bei den Grenzformalitäten hilft. Dann verbringen wir die Zeit von 10:30 Uhr bis Dienstag 3:30 Uhr im Hafengelände. Wir schauen zu, wie unsere Papiere wieder und wieder geprüft, gestempelt und kopiert werden. Zum Schluss will unser Begleiter dann noch von jeden 20 USD ‚for the port‘ haben – natürlich ohne Quittung. Gegen 3:30 Uhr rollen wir dann zusammen mit dem Wohnmobil einer französischen Familie auf die Fähre. Mit sechs Stunden Verspätung legen wir endlich ab und sind auf dem Weg nach Dubai.

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25.10.2009, auf dem Weg nach Bandar Abbas
Nach einer ruhigen Nacht in der Obstplantage und einem ausgiebigen Frühstück fahren wir weiter Richtung Süden.
Da wir gut vorankommen, schauen wir uns zur Mittagszeit noch den ‚Genu Complex‘, einen Erholungspark mit Geysir, an.

Am frühen Nachmittag kommen wir in Bandar Abbas an und versuchen den Fährhafen und die Bezugsquelle für die Fährtickets zu finden. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, aber mit Sonnenuntergang haben wir herausgefunden, wohin wir uns morgen früh wenden müssen.
Das angepeilte Hotel ist leider voll belegt, so steigen wir im noblen „Atilar“ ab und nutzen hier noch mal den Internetzugang. -
24.10.2009, km 9554, Persepolis
Wir schließen heute morgen Persepolis auf (wir sind die ersten!). Wir nehmen uns 2 Stunden für das weitläufige Gelände Zeit und schreiben anschließend bei Cola und Eis mit Ablaufdatum von 1989 ein paar Ansichtskarten.
Weiter gehts auf kleinen Strassen, die auch mal unverhofft in Schotter- und Dreckpisten übergehen, auf Bandar Abbas zu.

Die Strasse nach Sarvestan entpuppt sich als sehr schöne Strecke.
Gegen Abend biegen wir in eine Obstplantage ein und schlagen unser Lager auf. Zum Abendessen gibts die letzten Reserven von Lidl & Co.: Reis und Gulasch. Noch 320km bis Bandar Abbas!! -
23.10.2009, km 9233, Parsagadae
Heute morgen sahen wir Nici’s und Bo’s Motorräder vor dem Hostel stehen. Schön, dass wir uns noch mal getroffen haben, so konnten wir uns noch mal richtig von ihnen verabschieden und ihnen für ihre Weiterfahrt nach Pakistan alles Gute wünschen.
Wir fahren weiter Richtung Südosten, auf die Stadt Shiraz zu. Wir kommen gut auf den autobahnähnlichen Straßen voran und besuchen deshalb nachmittags noch das Weltkulturerbe von Parsagadae (wieder mal alte Steine ;-) ).
Gegen Abend kommen wir in Persepolis an, aber gehen nicht mehr auf das Gelände, sondern checken im ‚Tourist Center‘ ein und stellen dort unsere Zelte auf.

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22.10.2009, km 8785, Isfahan

Wir sind etwas fußlahm, da wir uns den ganzen Tag die Highlights von Isfahan angeschaut haben. Wir sind begeistert! Der Imam-Platz und die angrenzenden Moscheen und Paläste sind großartig! Auch die 33 Bogen-Brücke ist sehr schön, aber leider führt der Fluss kein Wasser, da dieses wegen eines U-Bahn-Baus flussaufwärts gestaut wird.

Auch die Vank- Kirche im Armenier-Viertel hat eine wunderbare Wandbemalung und ein Museum mit jahrhundertalten Schriften und einer Dokumentation über die Vertreibung und Ermordung von 3 Millionen Armeniern Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Türkei, von dem wir hier zum ersten Mal erfahren haben.
Heute haben wir wieder mehrmals die enorme Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Iraner zu spüren bekommen. Nach dem Abendessen sitzen wir jetzt im Internet-Cafe. -
21.10.2009, Auf nach Isfahan!
Nach unserer Zwangsübernachtung im Shahrdary Hotel in Khorramabad waren wir gegen 9:30 Uhr bereit zur Abfahrt und hatten auch unsere Pässe wieder! Bo und Nici wollten noch etwas die Stadt anschauen, deshalb haben wir uns hier schon mal von ihnen verabschiedet, allerdings mit der Absicht, uns in Isfahan nochmal zu treffen.
Unterwegs halten wir noch an einem Beduinenlager neben einer verfallenen Lehmsiedlung.
Wir kommen ohne jegliche Kontrollen und Probleme bis nach Isfahan, das sich als saubere, moderne und lebhafte Grossstadt entpuppt. Wir finden auch relativ schnell das von uns angepeilte Amir Kabir Hotel, dass sich als nette Jugendherberge herausstellt. Leider müssen wir aber unsere Packesel 500m entfernt auf einen bewachten Parkplatz abstellen.
Abends sind wir noch mal kurz um die Blocks gezogen, haben zu Abend gegessen und vergeblich nach blauäugigen Blondinen Ausschau gehalten ;-)






