In den letzten Jahren habe ich – immer wenn es im Spätherbst kalt wurde – überlegt, mir ein paar beheizbare Handschuhe zu kaufen.
Heizgriffe kommen für mich nicht in Frage: erstens müßte ich mir dann ja an jedes Motorrad Heizgriffe montieren und zweitens brauche ich die Wärme an der Handoberseite und vor allem an den Fingerspitzen und nicht am Handballen.
Also: Heizhandschuhe. Aber: ich mag keine Verkabelung. Dann bleiben übrig: akkubetriebene Heizhandschuhe
Sinnvolle Handschuhe beginnen da deutlich überhalb 200 Euro, eher über 300 Euro.
Alternative: dünne Heizhandschuhe zum Unterziehen
Bestellt habe ich mir bei RexTex die „Heat Gloves – beheizbare Handschuhe mit Akkus“ für 129 Euro zzgl. Versand.
Heute morgen zeigte das Thermometer dann 4 Grad und damit ideale Bedingungen zum Test.
Die Handschuhe, unter die man die Heat Gloves drunterziehen will, sollten nicht zu eng sein und eine große weite Stuplpe haben, um die dicken Stulpen der Heat Gloves, in denen die Akkus sitzen, unterzubringen.
Gestartet bin ich mit einem ausgeschalteten und einem auf voller Leistung geschalteten Handschuh.
Nach ca. 25 Min (30km) war wie erwartet die eine Hand unangenehm kalt, die andere Hand ’neutral kühl‘.
Man muss also keine Angst haben, sich mit diesen Handschuhen die Hände zu verbrennen :-)
Dann habe ich den Hanschuh der ausgekühlten Hand auf volle Leistung gestellt, den Handschuh der anderen Hand auf minimale Leistung. An der kalten Hand wurde sofort eine angenehme Erwärmung spürbar. Die andere Hand dagegen begann auszukühlen.
Nach weiteren 15km habe ich auch diesen Handschuh wieder auf volle Leistung gestellt. Auf diese Weise konnte ich ca. 1 Stunde bei Temperaturen um die 5 Grad ohne kalte Hände fahren.
Und genau für diesen Einsatzzweck brauche ich die Handschuhe: eine Stunde Fahrt zur Arbeit bei Temperaturen im Bereich 5-10 Grad.
Fazit: für den oben genannten oder ähnlich Einsatzzweck sind die „Heat Gloves“ gut brauchbar. Für Temperaturen unter 5 oder gar unter 0 Grad ist die akkubetrieben Lösung wohl eher nicht oder nur für kurze Strecken einsetzbar.
Blog
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Test akkubetriebene Heizhandschuhe zum Unterziehen
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Hinweis zum Lesen des Blogs
Diese Blog-Seite habe ich im Sommer 2008 aufgesetzt, um über unserer Tour, genannt „Long Way to Dubai“, zu berichten. Die Reise bestand aus 2 Teilen:
Herbst 2009: in 5 Wochen auf dem Landweg nach Dubai, durch Österreich, Italien, Griechenland, Türkei, Syrien, Jordanien, Iran, VAE…
Frühjahr 2010: 3 Wochen Rundfahrt durch den Oman
Wenn ihr euch für die Berichte und Bilder interessiert, die wir von unterwegs geschrieben haben, müßt ihr, wie bei einem Blog üblich, >>> auf der letzten Seite beginnen <<< und von hinten nach vorn (von unten nach oben) lesen :-)
Alle anderen Informationen findet ihr über das Menü oben („Die Idee“, „Die Ausrüstung“, „Bildergalerie“ usw.)
Viel Spass! -
Richtung China…
Heute ist Thomas auf seine „Richtung China“ Reise gegangen. Thomas Houf ist ein Bekannter aus Köln, der ursprünglich mit uns auf die „Long Way to Dubai“ Tour gehen wollte, aber dann wegen einer Verletzung nicht mitfahren konnte.
Wir werden Thomas‘ Reise auf richtungchina.de verfolgen und wünschen ihm erlebnisreiche und unfallfreie Monate on tour! -
06.04.2011 Hinweis ‚Rumänientour 2007‘
Unter ro2007.moddulo.de findet ihr die Reisebeschreibung zu unserer Rumänien-Revival-Tour 2007.
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05.07.2010, ADAC
Ich habe mich heute beim ADAC – wenn auch mit etwas Verspätung – noch für die professionelle Hilfe nach meinem Tauchunfall am Ende unserer LWD Tour in Dubai Ende Oktober letzten Jahres bedankt.
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12.06.2010, Ende der Reise
Wie schon zu Beginn unserer Tour im September 2009, haben wir uns heute Abend zum „Fototermin“ eingefunden. Nach insgesamt 8 Wochen Reisezeit, 16.300 gefahrenen Kilometern und unzähligen positiven Eindrücken hat diese Reise ihr Ende gefunden.
Ich werde in den nächsten Wochen hier noch eine Seite mit einer Art Resümee reinstellen, um zu versuchen, alle unsere Erfahrungen und Eindrücke noch einmal zusammen zu fassen.
Vielen Dank an alle, die uns unterstützt und geholfen haben, allen voran natürlich unsere Familien. Aber auch der ADAC hat eine nicht unerhebliche Rolle bei dieser Reise gespielt.
Bis bald – irgendwo auf den Strassen dieser Welt! -
12.06.2010, Abholung der Motorräder
Heute nachmittag haben wir bei DHL in Ostfildern unsere Motorräder abgeholt. Alles war bestens verpackt und in gutem Zustand. Die Motorräder waren bereits entzollt und die Carnets abgestempelt. Wir haben dann unsere Babies aus den Boxen befreit, Luft aufgepumpt und die ersten Startschwierigkeiten überwunden.

Meine Batterie hatte leider eine defekte Zelle, sodass wir noch den ADAC bemühen mußten. Aber am späten Nachmittag waren wir dann wieder in Erdmannhausen.
Nun gilt es die Kampfspuren an den Bikes zu beseitigen und mein Motorrad TÜV tauglich zu machen (wäre schon im Mai fällig gewesen). -
07.06.2010, Bildergalerie Oman fertig
Lange hat’s gedauert, aber nun habe ich endlich die 250 best of Bilder (von vielleicht 3000) hochgeladen und in der Bildergalerie „Oman 2010“ bereitgestellt. Am besten, ihr schaut es euch mit dem PicLens plugin an, dann sieht es am besten aus. Wenn die slide show läuft, könnt ihr mit der Maus an den rechten Bildschirmrand gehen und dort die Geschwindigkeit einstellen. Viel Spass!
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25.04.2010, wieder zu Hause
Heute morgen sind Frank und ich wieder zu Hause angekommen. Nach über 3 Wochen im heißen Wüstenklima ist es sehr wohltuend, hier im frühlingshaften Deutschland bei unseren Familien zu sein. Ich hoffe, dass sich Franks Knie in den nächsten Tagen weiter bessert und er bald wieder voll fit ist.
In den nächsten Tagen werde ich dann die Top 100 der Omanbilder unter „Bildergalerie“ bereitstellen. -
24.04.2010, 17:00, Abschied von unseren Babies
Nachdem wir heute morgen erst herumgeirrt sind, um jemanden zu finden, der etwas von unserer Motorradverschiffung weiß, haben wir dann doch noch die richtige Person und schließlich auch das richtige Lagerhaus gefunden. Aber: keine Kisten da wie vereinbart! Ja, die Kisten würden dann morgen kommen – inschallah. Nix da! Wir fliegen heute nacht! Hin und her telefoniert, über ein paar Eskalationsstufen (Manager) hinweg und dann hieß es auf einmal, dass jetzt ein paar Jungs aus Abu Dhabi mit 3 Motorradpaletten starten würden und gegen 13:00 Uhr da wären. OK. Waren auch fast pünktlich die Jungs und haben dann auch gleich heftig zu hämmern und sägen begonnen. Wir haben dann mal unsere Babies auf den Metalluntergestellen verzurrt und uns dann gegen 17:00 Uhr verabschiedet, in der Hoffnung, dass die Jungs uns schon schöne Boxen ringsherum zimmern. Dixi, der sich zwischendurch noch einen Mietwagen besorgt hatte, hat uns dann noch zum Flughafen gebracht. Da sitzen Frank und ich nun, und versuchen noch die restlichen 7 Stunden bis zum Abflug nach Paris totzuschlagen. Dixi ist jetzt schon auf dem Weg nach Muscat, wo er sich mit seiner Freundin Kseniya treffen und noch mal eine Woche im Oman verbringen will.


