Frank wurde gerade von einem ägyptischen Arzt begutachtet und hat ein paar Medikamente und einen ordentlichen Verband bekommen. Morgen früh soll er nochmal beim Arzt vorbeikommen. Jetzt sind wir gleich hier im Ort (ca. 80 km westlich von Masirah Island) in ein billiges Motel gegangen. Eigentlich wollten wir ja Richtung Norden weiterfahren, aber fehlende Straßen und ein aufziehender Sandsturm haben uns dann zur Umkehr gezwungen. Wir haben nun auch gelernt, dass es keinen Sinn macht, einen Omani nach dem Zustand einer bestimmten Straße zu fragen. Alles was er mit seinem 4×4 Toyota Landcruiser noch im ersten Gang schafft, ist „very good“, für uns aber oft nicht fahrbar. Jetzt fahren wir eben doch einen großen Bogen in westlicher Richtung um die Wahibah Wüste herum, anstatt an der Küste entlang. Aber erst mal schauen wir, wie es morgen früh Frank geht.
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19.04.2010, 10:30, Masirah Island
Wir umrunden die Insel. Schon kurz nach unserem Start heute morgen haben wir einen kleinen Unfall. Ich übersehe, dass Frank und Dixi links abbiegen wollen und fahre auf Frank auf. Wir stürzen beide. Frank hat jetzt ein geschwollenes Knie, wahrscheinlich von einem Bluterguss. Wir haben beschlossen, am nächsten Krankenhaus zu halten und das Knie mal untersuchen zu lassen. Zur Zeit setzen wir gerade mit Fähre wieder auf’s Festland über und fahren dann weiter Richtung Norden.
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18.04.2010, 16:45, km 4449, Fähre nach Masirah Island
Wir setzen gerade mit der Fähre auf die Insel Masirah über. Dort soll es sehr schön und ein Surferparadies sein. Lassen wir uns mal überraschen :-) Übrigens müssten unsere „Kollegen“ von lwd.pawli.eu, die geschwind mal Titel und Untertitel unserer Homepage übernommen haben, die Tage auch gen Dubai gestartet sein. Schaut doch auf deren Homepage mal vorbei. Vielleicht gibts da bald auch einiges Interessantes zu lesen…
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18.04.2010, 13:30, die Wüste klebt :-)
Mann, ist das heiß! Wir können nicht mal das Helmvisier öffnen, sonst verbrennt uns der heiße Wüstenwind den Rachen. Wir suchen uns jetzt erstmal eine kühle Mountain Dew Bar. Keine Ahnung, warum dieses geniale Lebenselixier nicht in Deutschland vertrieben wird. Aber ich kenne eine Stelle, wo man auch in Deutschland Mountain Dew bekommt ;-)
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18.04.2010, 6:30, Unser Nachtlager nach Sonnenaufgang
Das war eine Nacht! Wir hatten gehofft, dass nach Sonnenuntergang der Wind nachlässt, aber nix da! Stattdessen stieg die Luftfeuchtigkeit nochmal extrem an. Alles wurde pitschnass: Planen, Motorräder, Klamotten, Körper, Haare… Gegen 3:00 Uhr ließ wenigstens der Wind nach. Jetzt nach Sonnenaufgang ist es ganz angenehm. Wir machen jetzt erstmal ordentlich Frühstück, bevor wir nach Nordosten weiterreiten…
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17.04.2010, 17:00, km 3996, an der Lagune
Wir haben beschlossen, heute Nacht hier an der Lagune zu bleiben. Es gibt zwar kein schattiges Plätzchen, aber es weht ein kräftiger und ein klein wenig erfrischender Wind. Frank ist schon beim Zelt aufbauen, aber Dixi und ich werden uns hier am Strand einfach auf die Isomatten legen. Hoffentlich werden wir nicht weggeweht. Als Abendmahl gibt’s heute Spaghetti mit Thunfisch in Tomatensoße – falls uns der Kochtopf nicht wegfliegt ;-)
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17.04.2010, 12:30, Irgendwo im Nirgendwo
Jetzt hat uns doch 70km Piste und halbfertige Straßen erwischt. Aber halb so wild. Wir kommen gut voran und das meiste der heute und bis jetzt gefahrenen 480km war ja asphaltierte Strasse :-) Mittlerweile sind wir an der Küste angelangt, essen gerade etwas und wollen nachher eine Lagune anschauen und evtl. dort übernachten.
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17.04.2010, 8:30, ab in die Wüste
Heute morgen sind wir gegen 6:40 Uhr im Hotel aufgebrochen, haben gegen 8:00 Uhr nochmal Trinkwasser gebunkert, Ölstand kontrolliert und bis in den Tankrucksack vollgetankt und sind dann auf einer Nebenstraße ins Erdölgebiet abgebogen. Wir wollen versuchen in nordöstlicher Richtung sobald wie möglich wieder an die Küste zu kommen. Nach den Informationen, die wir gesammelt haben, müssten wir es schaffen, auf black top (Asphalt) bis heute nachmittag das Meer zu erreichen.
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16.04.2010, 20:00, km 3510, Baalbeck Restaurant
Bevor wir morgen wieder Richtung Norden aufbrechen, haben wir uns heute Abend zum Abschluss unseres Besuchs in Salalah noch ein Essen in einem libanesischen Restaurant gegönnt. War wirklich lecker: Steaks, Gemüse, Salat, Obstsäfte und einen Tee als Abschluss. Wir konnten uns gerade noch ins Hotel schleppen ;-) …
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16.04.2010, 14:00, an der Grenze zum Jemen
Das Gebiet westlich von Salalah führt durch eine schöne Gebirgskette. Dann folgt ein etwas kargeres Gebiet in höheren Lagen. Zur Grenze hin wird es dann wieder sehr schön bergig und vor allem grün! Wir mussten zwei check points des Militärs passieren. Am letzten fragte ich, ob es Richtung Grenze noch eine Tankstelle gäbe. „Ja, ja“ lautete die Antwort. Pustekuchen! Als wir an der jemenitischen Grenze ankamen, fuhr ich schon 30km auf Reserve und keine Tankstelle weit und breit! Aber nach einem netten Plausch mit dem Grenzposten, hat man mir 12 Liter aus den Staatsbeständen spendiert :-) Von einem Kurzbesuch des Jemen hat man uns übrigens abgeraten: „Crazy people, maybe they take a lot of money from you.“ Hmm, dann bleiben wir doch im Oman. Und Frank wartet bestimmt schon „zu Hause“. Also zurück nach Salalah.












